Das macht eine gute Espressomühle aus

Espressomühle

Für Kaffeeliebhaber gibt es nach dem Aufstehen am Morgen wohl kaum etwas schöneres, als den Geruch von frisch gemahlenen Espressobohnen zu vernehmen. Diejenigen, die ohne einen leckeren Cappuccino oder Espresso kaum in den Tag starten könnten, sollten daher über den Kauf einer Espressomühle für zuhause nachdenken.

Die Auswahl an Espressomühlen im Handel zeigt sich jedoch als überaus umfangreich, sodass Laien schnell den Überblick verlieren können. Hier finden sich beispielsweise zahlreiche Espressomühlen – über 15 Marken – die durch ihre Qualität auf ganzer Linie überzeugen.

Auf welche Kriterien generell bei der Anschaffung einer guten Espressomühle geachtet werden sollte, erklärt daneben der folgende Beitrag.

Der Mahlgrad

Für einen hochwertigen Espresso kommt es darauf an, dass das Mahlen der Bohnen sehr fein und homogen verläuft. Ist die Körnung der gemahlenen Kaffeebohnen zu grob, klein oder ungleichmäßig, kann kaum ein leckerer Espresso aus diesem gekocht werden.

Ein Grund dafür besteht darin, dass zu grobes Pulver dazu führt, dass das Wasser durch dieses zu schnell fließt. Der Espresso schmeckt dadurch sehr sauer und fällt unterextrahiert aus. Ist das Pulver zu fein, dauert es länger bis das Wasser durch dieses gelaufen ist. Durch den zu langen Kontakt wird der Kaffee zu bitter.

Die Mahlgradeinstellung

Damit der perfekte Mahlgrad für den Espresso gefunden werden kann, sollte die Espressomühle eine stufenlose Einstellung des Mahlgrads erlauben.

Dadurch wird ein größerer Spielraum geschaffen, um auszutesten, welcher Mahlgrad ideal für die Espressozubereitung geeignet ist. So lassen sich außerdem verschiedene Nuancen des Heißgetränkes verkosten.

Der Motor

Wichtig ist daneben auch, dass der Motor eine ausreichende Leistung aufweist. Generell sind geringere Drehzahlen höheren vorzuziehen, da durch diese während des Mahlvorgangs keine übermäßige Hitze entsteht. Diese würde schließlich dazu führen, dass es zu einem Entzug von ersten Aromen kommt, wodurch die Espressoqualität reduziert wird.

Findet eine zu starke Erhitzung der Bohnen während ihres Mahlens statt, werden auch die Kaffeeöle teilweise verbrannt und das Getränk erhält so einen bitteren Geschmack.

Die Mahlscheiben

Die Mahlscheiben sollten bei dem Kauf einer Espressomühle ebenfalls berücksichtigt werden. Ideal sind Mahlscheiben beziehungsweise Mahlkegel, welche aus gehärtetem Stahl gefertigt sind.

Dies bedingt ebenfalls, dass Espressomühlen von hoher Qualität schwerer ausfallen als minderwertige Produkte.

Die Reinigung

Vor der Anschaffung der neuen Espressomühle ist außerdem zu prüfen, wie sich ihre Wartung gestaltet. Im Alltag kommt es ebenfalls darauf an, dass die Reinigung einfach, schnell und unkompliziert vorgenommen werden kann.

Der Auswurf

Empfehlenswert ist es, sich für eine Espressomühle zu entscheiden, die über keinen integrierten Auffangbehälter verfügt. Dem Kaffee wird bei diesem Mechanismus nämlich zu viel Aroma entzogen, außerdem gestaltet es sich recht umständlich, den Siebträger mit dem Kaffeemehl mithilfe eines Löffels zu füllen.

Besonders vorteilhaft erweisen sich demnach Espressomühlen, welche direkt in einen Dosierbehälter oder Siebträger mahlen.

Der Totraum

In den meisten Espressomühlen bleibt nach dem Mahlen noch ein wenig Kaffeepulver zurück. Dies lässt sich auf die Bauweise der Mühle zurückführen, wenn sich der Auswurf leicht versetzt unter dem Mahlwerk befindet. Kaffeepulver, welches sich in dem sogenannten Totraum ablagert, gelangt in den Auswurf erst im Zuge des nächsten Mahlvorganges.

Werden oft mehrere Espressi in kurzen Zeitabständen zubereitet, besteht darin kaum ein Problem. Ist dies allerdings nicht der Fall, mischt sich das abgestandene Kaffeemehl mit dem frisch gemahlenen Pulver, wodurch der Geschmack beeinträchtigt wird. Hochwertige Espressomühlen zeichnen sich daher durch eine Bauweise aus, die dafür sorgt, dass im Totraum nur sehr geringe Mengen Kaffeepulver zurückbleiben.

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